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FAQ

1. Wie arbeitet das System?
In seiner einfachsten Form verwendet das DRYAIR-System einen Heizer, um die Temperatur eines Wasser-Glykol-Gemisches für die Wärmeübertragung zu erhöhen. Das Gemisch für die Wärmeübertragung wird in unabhängige, tragbare Wärmetauscher gepumpt, die aus einer Heizschlange und einem Ventilator bestehen. Der Ventilator treibt Luft um die Heizschlange. Dann wird die so erwärmte Luft dem Arbeitsbereich wieder zugeführt. Eine Heizgerät-Grundeinheit kann mehrere tragbare Wärmetauscher versorgen, die bis zu 152,4 m von der Heizeinheit entfernt sein können.

2. Steht das System unter Druck?
Nein. Das DRYAIR-System fällt nicht unter die Druckbehälter-Vorschriften. Es ist ein „offenes System“ mit einem atmosphärisch belüfteten Ausdehnungsgefäß und einem maximalen Betriebsdruck von 2,07 Bar.

3. Wie schwierig ist der Betrieb des Systems?
Sehr einfach! Es gibt einen Schalter für die Zirkulationspumpe, einen Schalter für die Feuerung des Heizgeräts und Temperatureinstellmöglichkeiten, um die Temperatur des Gemisches für die Wärmeübertragung zu steuern. Nach Einschaltung und Inbetriebnahme arbeitet das System völlig automatisch. Bei Veränderungen der Heizanforderungen reagiert der Wasserheizer automatisch!

4. Wie wird die Lufttemperatur in einzelnen Bereichen kontrolliert?
Jeder einzelne Wärmetauscher ist mit einem Thermostat ausgestattet. Die Thermostate dienen als Ein-/Ausschalter für die Wärmetauscher. Bei Ausschaltung des Ventilators wird der Wärmeübergang vom Gemisch zur Luft unterbrochen.

5. Wird dem Arbeitsbereich Feuchtigkeit durch das DRYAIR-System zugeführt?
Nein. Das DRYAIR-System schafft „Wüstenluft“-Bedingungen durch den Einsatz tragbarer Wärmetauscher, die beim Wärmeübergang vom Gemisch zur Luft eine saubere, geheizte Luft liefern, die wenig relative Feuchte besitzt.
Hinweis: Eine Erhöhung der Lufttemperatur um 10°C verringert die relative Feuchte um 50%. Dadurch kann die Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen.
Auf diese Weise wird mit Hilfe des DRYAIR-Systems eine vollständige Gebäudetrocknung erreicht. Durch die außergewöhnlichen Trocknungsfähigkeiten des Systems stellt es eine perfekte Lösung für die Entfernung überschüssiger Feuchtigkeit dar, die durch Hochwasser oder Umgebungen mit hoher Feuchtigkeit hervorgerufen wird, und es schafft die idealen Trocknungsbedingungen für Innenendarbeiten. Das DRYAIR-System fördert daher Bauprojekte:
  • Um die Ausdehnung und Zusammenziehung von Gipsplatten zu minimieren.
  • Um die Ausfallzeit zwischen beendeter Wandtrocknung und Farbauftragung zu verringern.
  • Um die Schattierung der Farbe auszuschließen, die durch Rückstände aus Heizstrahlern mit offener Flamme entsteht.
  • Um die Haftung von Abdichtungsmaterialien zu verbessern.
  • Um eine trockenere Oberfläche für Anwendungen von wasserbasierten Teppich- und Fliesenklebern, Epoxid- und Urethananstrichen und Fugenmassen zu schaffen.
  • Um das Risiko der Schrumpfung von Passstücken in Verkleidungsmaterialien zu verringern.

Andererseits erhöhen Brenner mit direkten Flammen das Problem der relativen Feuchte, weil sie Feuchtigkeit produzieren.

6. Besteht Brandgefahr?
Nein, denn Kraftstoffverbrennung läuft nur im Wasserheizer ab, der nicht am Arbeitsplatz aufgestellt ist. Außerdem überschreitet die Temperatur des Gemisches für die Wärmeübertragung niemals 88°C... Somit befinden wir uns innerhalb sicherer Temperaturen.

7. Welches Heizmaterial kann verwendet werden?
Das DRYAIR-System ist unabhängig von örtlichen Stromquellen, die bei einer Flutkatastrophe ausfallen können. Das System wird mit nicht-gewerblichem Dieseltreibstoff und Generatorstrom innerhalb der gesetzlichen „Baustellensicherheits“-Anforderungen betrieben.

8. Wie wirkt sich das DRYAIR-System auf Beton aus?
Zwei Faktoren spielen bei der Behandlung von Beton eine Rolle. Die heiße, an relativer Feuchte arme Luft, die durch das DRYAIR-System produziert wird, entzieht dem Beton die Feuchtigkeit. Dies beschleunigt den Beton-Behandlungsprozess.

Durch das DRYAIR-System wird das Sauerstoff-Niveau vor Ort nicht reduziert, was nämlich die Oxidation des Betons zur Folge haben könnte, die in Form von „Stäuben“ zu erkennen wäre. Eine Oxidation des Betons ist nicht mehr korrigierbar. DRYAIR-Systeme verhindern die Oxidation.

9. Werden durch das DRYAIR-System Heizkosten gesenkt?
Das DRYAIR-System kann wirtschaftlicher als herkömmliche, tragbare Heizsysteme betrieben werden. Ein Gebäude kann mit der Hälfte der KW-Kapazität geheizt werden, wenn keine zusätzliche Be- und Entlüftung mehr erforderlich ist – hierbei ist eine wesentliche Energieeinsparung möglich.

10. In welcher Weise wirkt sich ein indirektes Heizsystem auf meine Versicherungskosten aus?
Durch das wegfallende Risiko von Feuer und Explosionen können Versicherungsbeiträge gesenkt werden. Setzen Sie sich für diesbezügliche Informationen mit Ihrem Versicherungsmakler in Verbindung.

11. Welche Überwachungsanforderungen bestehen?
Das kraftstoffverbrennende Gerät befindet sich vom Arbeitsplatz entfernt und ist mit einer eigenen Abdeckung ausgestattet. Eigentlich ist keine Überwachung erforderlich. Die Temperaturkontrolle arbeitet automatisch... Ein echtes Plus für Arbeitsunterbrechungen über Nacht oder Wochenenden.

12. Fallen viele Wartungsarbeiten für das System an?
Sehr wenig. Da das Heizgerät mit guter, sauberer Luft vom Arbeitsplatz entfernt arbeitet, ist eigentlich keine Wartung erforderlich. Der Wärmetauscher ist regelmäßig zu reinigen, falls er unter staubigen Bedingungen eingesetzt wurde.

13. Wie werden die Arbeitsbedingungen am Arbeitsplatz durch das DRYAIR-System verbessert?
  • Da die Wärme durch eine Flüssigkeit-zur-Luft-Übertragung erzeugt wird, werden keine schädlichen Dämpfe eingeleitet.
  • Weil Be- und Entlüftung des Arbeitsplatzes nicht erforderlich sind, bleiben die Temperaturen konstant.
  • Tragbare Wärmetauscher sind wesentlich leiser als Brenner.
  • Da keine zusätzliche Feuchtigkeit in den Arbeitsplatz eingeleitet wird, entsteht auch keine Feuchtigkeit bzw. Eisbildung. Die Bedingungen erinnern eher an einen Sommer-Arbeitsplatz.
  • Durch die gesündere Arbeitsumgebung wird sich die Produktivität der Arbeiter erhöhen, und Abwesenheiten von Angestellten werden höchst wahrscheinlich abnehmen.
14. Welche Bauwerke können mit dem DRYAIR-System beheizt werden?
Die baukastenartigen Komponenten des DRYAIR-Systems schaffen ideale Heizbedingungen, ob es sich dabei um mehrstöckige Gebäude, Gebäude mit verschiedenen Raumtypen oder große, offene Bauwerke handelt.

15. Wo sollte ich das System am Arbeitsplatz platzieren?
Die baukastenartigen Komponenten des Systems garantieren die Vielseitigkeit des Heizgeräts. Normalerweise wird das Heizgerät vom unmittelbaren Arbeitsbereich entfernt und der Wärmetauscher mit dem zirkulierenden Flüssigkeitsgemisch in Entfernung zum Arbeitsplatz aufgestellt.

16. Ist das DRYAIR-System tragbar?
Ja, das Heizgerät ist tragbar. Es ist in einem Anhänger befestigt, wodurch es sicher und schalldicht arbeitet. Durch den Anhänger können Sie das System vor Ort einfach bewegen.

17. Muss das System nach Beendigung des Projekts entleert werden?
Nein. Das Heizgerät, die Verteiler und Schläuche für die Fernzirkulation sind mit Schnellkupplungen und Absperrventilen ausgestattet, sodass das System ohne Entleerung abgebaut werden kann.

18. Ist das in dem DRYAIR-System verwendete Flüssigkeitsgemisch umweltfreundlich?
Ja. Für die DRYAIR-Systeme wird ein Dowcal-Gemisch in Lebensmittelqualität aus Propylenglykol und Wasser für die Wärmeübertragung eingesetzt. Es ist ungiftig.

19. Kann das DRYAIR-System permanente und provisorische Heizleitungen im Boden verwenden?
Ja. Die Behandlung von Beton und das provisorische Heizen unter Verwendung von Bodenhitze ist möglich, indem Einwegplastikleitungen bei der Einfüllung des Betons eingelegt werden. Auch eine provisorische Zirkulation mit Hilfe von Leitungen im Boden wäre möglich, die in ein permanentes Heizsystem eingebaut würden. Wir empfehlen eine vorherige Absprache mit den Projektingenieuren oder Projektarchitekten, wenn Sie das DRYAIR-System, wie oben beschrieben, verwenden möchten.

20. Kann das DRYAIR-System an eine vor Ort bereits bestehende Luftleitung angebunden werden?
Ja. Diese Methode bringt etliche Vorteile mit sich: Bessere Wärmeverteilung im gesamten Bereich ohne das Erfordernis einer Fußheizungsausrüstung. Dies ist die einfachste Methode, bei einem Projekt vielen Einzelräumen Wärme zuzuführen und diese Wärme aufrecht zu halten.

21. Kann das DRYAIR-System für die Auftauung von Böden und die Behandlung von Beton verwendet werden?
Ja. Alle für die Auftauung von Böden und die Behandlung von Beton erforderlichen Komponenten, einschließlich „Auftauungs-/Behandlungsschläuchen“ und Schlauchtrommeln, sind erhältlich. Diese können an das Heizgerät und den Generator vor Ort angebracht werden.

22. Warum „fühlt“ der Wärmetauscher die Lufttemperatur niedriger als ein direkter Flammenbrenner?
Der DRYAIR-Wärmetauscher wurde ausgelegt, um unter Verwendung heißer Luftströme „heiße Flecken“ in einem Gebäude auszuschließen. Beispiel: Ein direkter Flammenbrenner gleicher Größe bzw. Bemessung produziert 236 L/Sek. Luft bei einer Temperatur von 205°C, während ein tragbarer PHE-60EU-Wärmetauscher von DRYAIR 1085 L/Sek. Luft bei einer Temperatur von 49°C liefert. Hierbei handelt es sich um die gleiche KW-Leistung, aber die Wirkung ist andersartig. Der niedrige Luftstrom und die hohe Temperatur des direkten Flammenbrenners schaffen einen heißen Fleck in der eigenen Umgebung und verursachen damit eine unregelmäßige Verteilung der Wärme im Gebäudebereich. Der DRYAIR-Ventilator ist so ausgelegt, dass er viel mehr Luft bei einer niedrigen Temperatur bewegen kann, was zu einer regelmäßigeren Temperatur im Gebäudebereich führt, ohne zusätzliche Ventilatoren verwenden zu müssen.

23. Warum erhöht der DRYAIR-Wärmetauscher seine KW-Leistung, wenn die in den Wärmetauscher eintretende Luft kalt ist und die aus dem Wärmetauscher austretende Luft auch kälter ist?
Das Dryair-System basiert auf dem Prinzip des Wärmeübergangs von Wasser zur Luft, und daher gilt: Je größer die Differenz zwischen der Temperatur der Luft, welche die Heizschlange umströmt, und der Temperatur des Wassers, das durch die Heizschlange fließt, desto größer ist die Wärmeübertragung.

24. Ist der Wärmeverlust von Flüssigkeitsleitungen bedenklich?
Bei einer Entfernung von 152,4 m zum Heizgerät ist der Wärmeverlust von Flüssigkeitsleitungen üblicherweise unbedeutend (nur etwa 3%). In Innenbereichen trägt der Wärmeverlust von Flüssigkeitsleitungen zur Beheizung des Gebäudes bei.
25. Warum sollten Sie ein DRYAIR-System für provisorische Heizanforderungen wählen?
Heutzutage suchen immer mehr Projektmanager nach Systemen für die provisorische Baubeheizung, welche die folgenden Kriterien erfüllen sollen:

  • Das System muss zuverlässig sein.
  • Es muss umweltsicher und umweltfreundlich sein, ohne Risiken von Nebenschäden an der Gebäudekonstruktion.
  • Es muss wirtschaftlich sein.
  • Es muss vielseitig sein.
  • Es darf kein Feuer- oder Explosionsrisiko bestehen.
  • Das System darf sich nicht negativ auf die Arbeitsbedingungen und die Umwelt auswirken.
  • Es darf sich nicht negativ auf die Qualität des Endprodukts auswirken.
Ein System von DRYAIR erfüllt alle diese Kriterien!

 

Es ermöglicht tägliche Anwendungen von Fugenmassen oder Schlussanstrichen an Trockenwänden.

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